Wer übernimmt die Pflege?

Ortskernverschönerung: Heimatverein Ascheberg denkt schon weiter

ASCHEBERG. Ascheberg soll schöner werden. Erste Schritte sind dafür bereits in die Wege geleitet. So durften Bürger bspw. Vorschläge für die Neugestaltung von Plätzen einreichen. Um besagte Neugestaltungen vorzunehmen, hat der Rat der Gemeinde Ascheberg beschlossen ein Planungsbüro zu beauftragen. Welches das ist? Nun, diese Geheimnis wird erst am 29. Juli gelüftet.

Fest steht damit: Es passiert etwas und die Ortskernverschönerung ist nicht mehr nur ein Begriff, sondern sie ist auf dem Weg Formen anzunehmen. An unterschiedlichen Plätzen. Einer davon ist u.a. der Katharinenplatz. Der Heimatverein Ascheberg, der sich auch mit Vorschlägen beteiligt hat, denkt jedoch schon weiter. Sehr viel weiter um genau zu sein, denn der Vorstand beschäftigt sich gedanklich schon mit der fertigen Version. Und in diesem Zusammenhang drängt sich eine nicht ganz unerhebliche Frage auf: „Wer übernimmt die Pflege?“

Ein durchaus wichtiger Punkt, wie Heinz Frenster, stellvertretender Vorsitzender des Ascheberger Heimatvereins, findet. „Früher sind hier ja über viele öffentliche Beete Patenschaften übernommen worden. Doch heute passiert da leider nicht mehr viel.“ Logisch, dass da die Gedanken irgendwie kreisen.  „Da sind Vereine, Nachbarschaften und Bürger gefragt, wenn es zum Beispiel um die Pflege des neugestalteten Katharinenplatzes geht“, so Frenster. Armin Klaverkamp ergänzt: „Zudem muss das Konzept der Bepflanzung und vor allem der Bewässerung gut ausgebaut werden. Sinnvoll wäre es da, dass, gerade auch angesichts der Trockenheit, schon bei den Planungen über die Möglichkeiten der Bewässerung nachgedacht wird und diese dann auch geschaffen werden“.

Die richtige Motivation

Den Heimatvereinsmitgliedern ist an dieser Stelle durchaus bewusst, dass es mit einer Gestaltung alleine nicht getan ist, um Ascheberg attraktiver zu machen. Denn die eigentliche Arbeit folgt im Anschluss. „Wenn es um die Pflege geht“, betonen Klaverkamp und Frenster. Da sind viele Hände nötig. Die nächste Frage, die sich stellt: Wie motiviert man die Menschen zum Mitmachen? Auf diese Frage hätte Heinz Frenster sogar schon eine Antwort: „Man könnte einen Wettbewerb ausrufen, wenn es um öffentliche Beete geht. Da könnte man das Schönste prämieren“. Es ist eine mögliche Idee.

Fest steht, es wartet viel Arbeit, wenn es um die Dorfverschönerung geht. Dabei muss ein Schritt nach dem anderen getan werden. Der Auftakt wird am 29. Juli gemacht. Dann nämlich wird das Geheimnis gelüftet, wer mit den Planungen der Neugestaltung beauftragt wird.

Der Heimatverein Ascheberg, wie gesagt, der geht sogar weiter und macht sich schon jetzt Gedanken, wie es in Ascheberg in Zukunft aussehen wird. Tina Nitsche

 

Info:
Vereine, Nachbarschaften, Bürger, die sich bei der Pflege der neugestalteten Plätze einbringen möchten, die dürfen sich gerne schon jetzt beim Heimatverein Ascheberg unter info@heimatverein-ascheberg.de melden. Denn, von alleine wird das Dorf nicht schön. Das funktioniert nur, wenn eine möglichst große Gemeinschaft mitwirkt.

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