Shopping Queen auf Sylt

  1. Schnappatmung und Einsatz in luftiger Höhe
Und wer wurde auf der Insel gesichtet?

Da fahren wir ganz entspannt durch Westerland und auf einmal kreischt es von der hinteren Sitzreihe. Mit Blick nach rechts wusste ich sofort den Grund. Da stand er, der pinke VW Bus mit dem Krönchen. Der Traum vieler Frauen. Einkaufen zum Nulltarif und dann auch noch auf Sylt.  Der absolute Hammer.

Mit diesem Gefährt werden die Teilnehmer der Fernsehsendung “Shopping Queen“ mit Modedesigner Guido Maria Kretschmer durch die Stadt kutschiert,  um dann ihr optimales Outfit zu finden.  Shopping Queen ist also auf der Insel. Was bei den Damen Schnappatmung auslöst, belächeln die männlichen Familienmitglieder nur. Wie kann man überhaupt diese Sendung gucken, ist ja eh immer das Gleiche. Zur Information sind es aber die beiden, die dreimal hintereinander in den gleichen Shop gegangen sind, weil sie noch das eine oder andere kaufen mussten. Wir haben noch kurz geschaut ob wir zwei  Frauen sehen, die wie wild durch die Friedrichstraße rennen —Leider Fehlanzeige.  Somit bleibt es beim Selfie vor dem Bus.

Die zweite Woche auf unserer Insel ist mittlerweile angebrochen. Das Wetter ist aufgeklärt, für eine Stunde am Tag. Sensationell.  Der Sturm hält ebenfalls an, es herrscht absolutes Badeverbot an den Stränden.  Ebenfalls ist aufgrund von Corona das Spaßbad “Sylter Welle“ geschlossen.  So macht Urlaub einfach doppelt Spaß.

Einsatz in luftiger Höhe: Was tut „frau“ nicht alles, um trocken nächtigen zu können? Fotos: Schütte

Mia musste heute in einer regenfreien Zeit auf unseren Camper klettern und die provisorisch mit Plane zugeklebte Dachluke erneut verkleben. Diese hatte sich durch den Sturm  gelöst und hing fast daneben.  Schließlich möchten die Mädels auf ihrer Seite  weiter schön im Trockenen schlafen. Die demolierte Dachluke ist nämlich direkt über ihrem Bett.

Wo es gestern noch geheißen hat, das das Wetter am Donnerstag besser wird wurde wohl schon revidiert. Erst in einer Woche kommt der Sommer zurück.  Das sind doch mal Aussichten. Aber ich seh es positiv…. Die Natur braucht ja immer viel Wasser und die Landwirte müssen sich in diesem Jahr keine Sorgen um ihr Getreide machen. Hat ja auch was Gutes.   Der einzige Vorteil den dieses Wetter hat ist, dass ich meine Nachbarn auf dem Campingplatz  nicht so oft sehen muss.  Sind alle in ihren Wohnwagen, denn draußen ist es längerfristig kaum auszuhalten. Isabel Schütte

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