Und dann verließ er sie….

Manchmal ist es doch schon echt komisch. Da denkt Frau mal über einen anderen nach und was passiert? Ihr langjähriger treuer Weggefährte verlässt sie nur einen Tag später völlig unvorbereitet. Noch dazu mitten auf der Kreuzung. Als ob er ihre Gedanken hat lesen können. Ist doch irgendwie seltsam, oder? Nach über 300 000 Kilometern gemeinsamen Weges kein Ton mehr, nur noch ächzende unverständliche Geräusche. Ja, Ihr ahnt es schon, natürlich reden wir hier nicht von dem Zerbrechen einer menschlichen Beziehung. Nein, wir reden davon, dass das Auto meiner Freundin Isabel einfach so den Geist aufgegeben hat.

Und irgendwie ist das ja fast genauso schlimm, wenn man mal bedenkt, wie schwer den meisten Menschen die Trennung von ihrem heißgeliebten Vehikel fällt.

Doch irgendwann ist es so weit. Bei dem einen früher, bei dem anderen später. Ach ja, unsere Isabel hätte da gerne noch ein wenig Galgenfrist gehabt, schließlich hat sie ja gerade mal einen ersten Gedanken an einen eventuellen Nachfolger verschwendet. Das dann aber so postwendend die Antwort kommt! Wer hätte das gedacht. Und das noch mitten beim Abbiegen und unter Begleitung mehrfachen Hupens. Was sollen die Verkehrsteilnehmer auch denken, wenn Frau ruckelnd und stotternd gerade noch an den Straßenrand kommt. Das wollen wir uns jetzt mal lieber nicht ausmalen.

Fakt ist, sie hat es geschafft, ihren treuen Weggefährten an den Rand zu bugsieren. Und nur wenig später hing er dann am Haken. Denn irgendwie muss er ja nach Hause bzw. in die Werkstatt kommen. Wie gut, dass der Abschleppdienst so schnell da war und den langjährigen Weggefährten aufgeladen hat. Und unsere Isabel? Erst einmal fassungslos: „Das glaubt mir keiner“. Dann hoffnungsvoll. „Vielleicht ist es ja nicht ganz so schlimm“.  Ist eben nie leicht so eine Trennung…. Selbst wenn sie hoffentlich nur ganz kurz dauert.  Eure Carla Columna on tour

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