Einfach mal abtauchen….

Veranstaltungsreihe „Eine Gemeinde liest“ geht in die fünfte Runde

ASCHEBERG. Schmökern im Werkhaus, mitten auf einem Gemeinschaftsgrundstück, in der Hundeschule, auf dem Bauernhof, im Walnuss-Garten…. Was sagt uns das? Ganz einfach: Trotz Corona heißt es ab Morgen wieder: Eine Gemeinde liest.

Und dabei gibt es bei dem seinerzeit von den Mitgliedern des Forums Tourismus Kultur imitierten Spektakel in diesem Jahr sogar eine Besonderheit. Die beliebte Veranstaltung geht nämlich in die fünfte Runde. Ein kleines Jubiläum also. Und das mitten in einem denkwürdigem Jahr. Schließlich ist 2020 von der Corona-Krise geprägt. Viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Aber die illustre Leserunde nicht. Die findet statt, wenngleich dabei vieles nicht so sorglos ist wie sonst.

Traditionell hätte die erste Lesung im Rahmen der Italienischen Nacht bei Bücher Schwalbe stattgefunden. Aber die Italienische Nacht fällt aus. „Und bei Bücher Schwalbe ist das mit den Abständen so eine Sache“, erklärt Anke Richter-Weiß, Vorsitzende des Forums Tourismus Kultur. Denn diese müssen in Corona-Zeiten selbstverständlich eingehalten werden. Deshalb finden alle Lesungen draußen statt. „Da können wir Abstände einhalten und müssen dann auch nicht alle eine Maske tragen. Das ist ja gerade bei diesen Temperaturen nicht so angenehm“, so Richter-Weiß. Dennoch macht sie deutlich, wenn es bei einer Veranstaltung zu voll wird, dass dann Masken aufgesetzt werden müssen.

Die bunte Mischung macht’s

Das Team hat einen bunten Strauß an Leseevents zusammengestellt. „Und das trotz dieser schwierigen Zeit dabei 16 Lesungen zusammenkommen, das ist echt beachtlich“, freut sich Anke Richter-Weiß. So wird die doch veranstaltungsarme Zeit auf unterhaltsame Art und Weise ein wenig aufgepeppt. Die bunte Mischung macht’s dabei. So lesen bekannte Größen wie bspw. Jutta Richter, es gehen Hobbyautoren an den Start, oder es lesen Menschen, die einfach Freude am Vorlesen haben. Genres sind dabei viele vertreten, ob Krimi, Erzählungen, Wissenswertes oder spannende Geschichten. Und natürlich passt die Lektüre immer zum Ort an dem sie vorgelesen wird.

Carmen Irmen serviert am Sonntag, 16. August, um 14 Uhr, bspw. im Walnussgarten Byinksytraße, den Genuss-Krimi „Der Wolf im Wallnussbaum“. Passt doch, oder? Angelika Ludwig und Renate Hamann hingegen warten am Sonntag, 23. August, um 19 Uhr in der Gnadenkirche mit Texten diverser Autoren auf, die den Titel tragen: „Was uns trösten kann“.

Auch in diesem Jahr gibt es zum Projekt „Eine Gemeinde liest“ wieder einen Flyer. Hier sind sämtliche Termine und Orte aufgeführt. Die Flyer liegen in Geschäften aus, sind aber auch bei Ascheberg Marketing erhältlich bzw. online veröffentlicht!

Somit dürfen wir uns alle auf einen unterhaltsamen August freuen, wenn da an unterschiedlichsten Orten geschmökert wird und die Menschen dann ganz entspannt jeweils für eine kurze Zeit in andere Welten eintauchen können. Und das tut gerade in Zeiten wie diesen doch gut, oder? Tina Nitsche

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