Madonna wurde wieder aufgehübscht

Ewald Gausepohl hat bereits zum zweiten Mal der Madonnen-Statue im Garten des Malteserstiftes zu neuem Glanz verholfen. Foto: Schütte

HERBERN. Seit vergangener Woche erstrahlt die Madonnen-Figur im Garten des Malteserstiftes St. Benedikt wieder im neuen Glanz. Malermeister Ewald Gausepohl hatte sich dieses Projekts angenommen.

Vor dreißig Jahren habe ich die Madonna schon einmal auf Vordermann gebracht“, betont der Malermeister. Rund zwölf Stunden Arbeit hat das ganze Prozedere mit sich gebracht.

Die Steinfigur wurde erst einmal gewaschen und gesäubert. „Die kleinen und feinen Ecken sind hier immer ganz besonders zu beachten. Der Staub von dreißig Jahren ist nicht zu unterschätzen“, sagt Ewald Gausepohl mit Blick auf die Madonnen Figur. Ebenfalls musste die richtige Farbauswahl getroffen werden, denn die war kaum noch zu erkennen. Aber der Herberner ist von Grund auf Profi und die Farbpalette hatte er ebenfalls noch im Kopf abgespeichert. Martin Rodenstein, Geselle im Malerfachbetrieb unterstützte seinen Chef bei der Restaurierung.

Gausepohl ist froh, dass die Madonna mittlerweile geschützt in der eigens für sie hergestellten kleinen Grotte steht. Denn Taubenkot hatte damals die Statue arg in Mitleidenschaft gezogen. „Dass war dieses Mal wesentlich besser und damit auch einfacher.“

Die Heimleiterin des Malteserstiftes St. Benedikt, Nicole Fischer, lobt den ehrenamtlichen Einsatz von Ewald Gausepohl. Nachdem die Joseph und Jesus-Figuren im vergangenen Jahr eine Rundum-Restaurierung von Bildhauer Andreas Fabritius bekommen haben ist jetzt die kleine Ecke mit der Madonna auch wieder hübsch anzusehen. Isabel Schütte

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