Die Bürgermeisterkandidaten im Duell beim JRK in Herbern

Jugendliche laden ein

HERBERN. Im Rahmen der Kommunalwahl am 13. September steht auch die Bürgermeisterwahl an. Mit Monika Verspohl und Thomas Stohldreier sind zwei Kandidaten in der Gemeinde Ascheberg aufgestellt. Beide wollen in die Fußstapfen von Dr. Bert Risthaus treten. Am Donnerstag folgten die Anwärter der Einladung des Jugendrotkreuzes (JRK) am neuen Standort des DRK im Jochen Klepper Haus. Jugendrotkreuzleiter Peter Koch führte durch den Abend.

Die Jugendlichen hatten sich perfekt auf den Besuch vorbereitet. Fragen wie: Warum gibt es einen Seniorenrat aber Jugendliche werden nicht angehört? Welches Emoj mögen Sie am liebsten  und  was beide Kandidaten in der Gemeinde verändern wollen wenn sie das Amt des Bürgermeisters bekleiden brannte den Jugendrotkreuzlern ebenfalls auf den Nägeln.

Daumen hoch und ein Smiley für die Kandidaten

Während Thomas Stohldreier am liebsten den „Daumen hoch- Emoji“ betätigt verriet Monika Verspohl das ihr Favorit der lachende Smiley ist.  Beide Kandidaten wollen den Jugendlichen auch in Zukunft mehr Gehör geben und die Busverbindungen in die umliegenden Städte und Gemeinden soll verbessert werden.  „Wir müssen auch in Zukunft eine attraktive Gemeinde bleiben“, sagte Stohldreier.  Monika Verspohl verriet, dass ihr Nachhaltigkeit sehr wichtig ist aber sie auch hier noch viel lernen kann. „Ich versuche schon so gut es geht auf Plastik zu verzichten. Aber bei diesem Thema lernt man nie aus.“

Ein Unentschieden für Stohldreier und  Verspohl

Ein besser oder schlechter gab es an dem Abend nicht, beide Kandidaten präsentierten sich souverän und Bürgernah. Stohldreier wie Verspohl gingen auf die Fragen der Jugendlichen ein und gaben viel persönliches preis. Thomas Stohldreier hat zum Beispiel immer seinen Organspenderausweis dabei und Monika Verspohl hat schon dreizehn mal Blut gespendet. Beide lobten den Einsatz der Ehrenamtlichen und das politische Interesse der Jugendlichen.

Am Ende des Duells konnte sich jeder sein eigenes Urteil bilden und diejenigen die schon wählen dürfen sollten ihre Stimme in zwei Wochen abgeben.Isabel Schütte

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