„Gespräche mit Bürgern sind unerlässlich“

Drei Fragen an Monika Verspohl

Am 13. September sind die hiesigen Kommunalwahlen. Dabei wird in der Gemeinde Ascheberg auch das Amt des Bürgermeisters neu besetzt.

Mit Thomas Stohldreier und Monika Verspohl gehen für die Nachfolge von Dr. Bert Risthaus gleich zwei Kandidaten ins Rennen. Wir haben beiden Kandidaten unabhängig voneinander drei Fragen gestellt. Wie Monika Verspohl diese Fragen beantwortet, das lest Ihr hier:

DAHeim: „Wie können Sie sich eine Transparenz bei Verwaltungsabläufen für  die Bürger vorstellen?“

Monika Verspohl: „Ich möchte möglichst alle Menschen in Ascheberg, Davensberg und Herbern erreichen. Dafür gibt es verschiedene Wege. Einfach und unkompliziert ist z. B. ein digitaler Newsletter, der Bürgerinnen und Bürger u. a. über aktuelle Vorgänge/Themen in der Verwaltung, Ratsbeschlüsse und Termine in den drei Orten informiert.

Darüber hinaus ist eine gute Pressearbeit nötig und eine Homepage der Gemeinde, die Prozesse und Planungen der Verwaltung transparent und übersichtlich darstellt. Und bei wichtigen Entscheidungen sind aus meiner Sicht Gespräche mit den betroffenen Bürgern und Bürgerinnen unerlässlich – sei es nun in einer kleinen Runde in Sprechstundenform oder bei einer größeren Versammlung.“

 

DAHeim : „Wie möchten Sie zukünftig das Wohnen und Arbeiten in der    Gemeinde gestalten?“

Monika Verspohl: „Zunächst einmal ist es wichtig, dass es für jede Lebenssituation und jeden Geldbeutel passenden Wohnraum gibt. Das lässt sich auf unterschiedlichen Wegen erreichen – neuer Wohnraum kann sowohl in Neubaugebieten als auch im Bestand durch Um- und Ausbau entstehen. Dafür möchte ich gerne eine kommunale Beratungsstelle schaffen, an die sich Bürgerinnen und Bürger beim Thema Wohnen wenden können, z. B. wenn ihr Einfamilienhaus zu groß geworden ist und sie es gerne zu einem Zweifamilienhaus umbauen würden.

Beim Aspekt Arbeit ist es von essenzieller Bedeutung, die ortsansässigen Unternehmen zu unterstützen und ihnen gerade jetzt in der Krise zu helfen. Außerdem muss die Gemeinde ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleiben.“

 

DAHeim: „Welche Projekte könnten Sie sich zum Thema Umwelt-/Klimaschutz in der Gemeinde Ascheberg vorstellen?“

Monika Verspohl: „Ich denke, dass es eine Mischung aus kleinen, leicht umzusetzenden Maßnahmen und größeren, langfristig anlegten Projekten sein muss. Mehr Grünflächen für Artenvielfalt und eine grüne Verwaltung, die in Sachen Umweltschutz mit gutem Beispiel vorangeht, sind recht schnell zu realisieren.

Größere Ziele sind z. B. eine Stärkung des Fahrradverkehrs sowie des ÖPNV, um Autofahrten so gut es geht überflüssig zu machen, sowie der Ausbau von Photovoltaik-, Solar- und Windkraftanlagen zur Energiegewinnung.“

 

Foto/Interview: Tina Nitsche

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