Der sportliche Adventskalender

Mit einer ungewöhnlichen Idee bietet Anja Grund-Mohs für alle Bürger der Gemeinde Ascheberg Wohlbefinden in der Adventszeit

ASCHEBERG. Morgen ist es soweit. Da öffnen wir das erste Törchen vom Adventskalender. Derer gibt es viele. Mit Schokolade, mit Bildern, mit Socken – die Auswahl ist groß. In der Gemeinde Ascheberg gibt es nun jedoch einen besonderen Adventskalender. Einen Sportlichen! Und da verbergen sich hinter den Törchen nicht etwa Schweißbänder, Sportsocken oder ähnliches. Nein, hinter jedem Türchen verbergen sich in der Tat sportliche Einheiten und der Personal Trainer kommt dazu persönlich vorbei. Anja Grund-Mohs Fitnesstrainerin beim Ascheberger Kraftclub, hatte die Idee zu diesem etwas anderen Adventskalender.

Der Grund? „Ganz einfach“, sagt sie, „gerade in Zeiten von Corona ist vielfach Homeoffice angesagt, jetzt kommt noch die kalte Jahreszeit hinzu und da ist das dann mit der Bewegung so eine Sache“. Überdies darf Rehasport nicht stattfinden, die Pforten der Fitness-Studios sind geschlossen. „Also gar nicht so einfach mit den adäquaten Übungen, vor allem dann, wenn es hier und da zwackt“, erklärt Grund-Mohs. Und seien wir mal ehrlich, Nacken- oder Schulterverspannungen sind bei den meisten an der Tagesordnung. Logisch, die immer gleiche Haltung vorm Rechner ist da nicht gerade förderlich.

Für Jedermann kostenlos

Aber wie gesagt, die sportlichen Aktivitäten sind da momentan aufgrund von Corona-Beschränkungen eingeschränkt. „Ins Fitness-Studio kann da niemand. Also warum nicht den Spieß umdrehen, wenn man schon nicht ins Fitness-Studio kann, warum soll das Fitness-Studio dann nicht zu einem kommen?“ verdeutlicht Anja Grund-Mohs. Die Idee funktioniert ganz einfach und sie ist für jedermann kostenlos. „Jeder kann sich ein Törchen aussuchen, dann ruft er ab dem 1. Dezember unter 0 25 93 – 95 88 646 an und nennt dort seine bevorzugte Zahl zwischen eins und 24“, erklärt die Ideengeberin.

Am Dienstag wird das erste Kläppchen vom Andventskalender.  Und da kommt nun ein besonderer Adventskalender ins Spiel. Ein sportlicher, der auch genauso daherkommt, wie Anja Grund-Mohs verspricht. Foto: Tina Nitsche

Hinter jedem Kläppchen verbirgt sich eine sportliche Überraschung, die u.a. Gutscheine beinhalten. Anja Grund-Mohs bringt diese Überraschung dann persönlich vorbei und wird dann überdies   vor der Haustür mit dem Teilnehmer eine persönliche Fitnesseinheit absolvieren. „Wenn da jetzt einer zum Beispiel Nackenverspannungen oder Hüftprobleme hat, dann zeige ich ihm die passenden Übungen, die er dann ganz einfach zu Hause durchführen kann.“ Ferner gibt es die fachlich kompetente Beratung dazu.

„Wir wollen einfach einen Adventskalender bieten, der für das Wohlbefinden der Ascheberger Bürger sorgt. Anrufen darf jeder, ob sportlicher Neuling oder die Sportskanone.

Anja Grund-Mohs liefert die Gewinne persönlich bis zum 23. Dezember in Ascheberg, Davensberg und Herbern aus, auf Wunsch dann mit individueller Fitnesseinheit unter Einhaltung der Corona-Regeln. Ein Adventskalender der anderen Art. Aber einer, der für Wohlbefinden und durch die muskelaufbauenden Übungen auch für ein gesundes Immunsystem sorgt. Tina Nitsche

 

Info:
Wer ein sportliches Kläppchen öffnen möchte, der ruft ab dem 1. Dezember unter der Telefonnummer 0 25 93 – 95 88 646 an.

Auf der Autobahn 1 gibt es eine Vollsperrung. Bei Ascheberg ist die Autobahn in Richtung Dortmund durch einen Unfall blockiert.

Ascheberg – Auf der A1 sind drei Lkw miteinander kollidiert. Die Autobahn ist derzeit in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt. Die drei Fahrzeuge krachten auf dem rechten Fahrstreifen ineinander.

Warum die drei Sattelzüge ineinander fuhren, wird derzeit von der Polizei ermittelt. Die Fahrer wurden zum Teil schwer verletzt und mussten in  die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden.

Die Fahrbahn wird wohl noch länger gesperrt werden. Die Polizei warnt, dass die Autobahn in Richtung Dortmund für die Zeit der Unfallaufnahme und die Räumung noch bis in die Nachmittagsstunden gesperrt sein wird.

Wir berichten weiter.

 

Ascheberg erstrahlt in vorweihnachtlichem Glanz

80 Stechfichten zieren nun den Ortskern

ASCHEBERG. Wenn in diesem Jahr so manches nicht stattgefunden hat, so ist eines doch gewiss: Weihnachten kommt bestimmt. Auch in dem so denkwürdigen Jahr 2020.

Und da hat es sich die Kaufmannschaft Pro Ascheberg nicht nehmen lassen, einer mittlerweile liebgewonnen Tradition zu frönen. Am Samstag bewaffneten sich 15 Pro Ascheberg Mitglieder mit Kabelbindern, Handschuhen und selbstverständlich mit Masken. Dann machten sich die Damen und Herren an die Arbeit. Immerhin waren da insgesamt 80 Tannenbäume, die im Ort platziert werden wollten. Mit von der Partie war da selbstverständlich auch der Ascheberger Löschzug, der die beleuchteten Weinachtssterne aufhing,

„Allerdings“, so räumte Manfred Hölscher, zweiter Vorsitzender der Kaufmannschaft Pro Ascheberg ein, „haben sich die Arbeitsabläufe in diesem Jahr ein wenig anders gestaltet.“ Corona bedingt, damit auch die Abstände gewährt und die Regelungen eingehalten werden konnten, haben die Mitglieder und auch die Blauröcke in kleinen Gruppen sowie teilweise zeitversetzt gearbeitet.  „Was sein muss, muss sein“, so Hölscher. Dennoch hat die Gemeinschaft dafür gesorgt, dass der Ascheberger Ortskern pünktlich zum 1. Advent in weihnachtlichem Glanz erstrahlt.

Alles ist irgendwie anders in diesem Jahr. Auch das traditionelle weihnachtliche Schmücken des Ortes der Kaufmannschaft Pro Ascheberg verlief anders. Foto: tina Ntische

Wenn sonst schon nichts stattfinden darf, so bescheren wenigstens die geschmückten Tannenbäume und die beleuchteten Weihnachtssterne den Spaziergängern vorweihnachtliche Stimmung im Ortskern. Und dafür gebührt der Kaufmannschaft und den Blauröcken dann auch ein großes Dankeschön. Der arbeitsreiche Tag endete dann nicht wie gewohnt mit einem gemütlichen Ausklang im Jagdschlösschen. „Das geht in diesem Jahr aufgrund der Corona Regeln leider nicht“, so Alfons Grove. Dafür sorgte Ehefrau Gunhild dann dafür, dass die Arbeiter auf der Sandstraße mit einem Getränk verwöhnt wurden. Bleibt abschließend nur noch eines zu sagen: Wenn dieses Jahr auch alles anders ist,  die Vorweihnachtszeit in Ascheberg lässt sich so auf jeden Fall besinnlich genießen. Tina Nitsche

Himmlische Momente DAHeim

Neues Projekt in besonderen Zeiten

Ja, wer hätte es gedacht, dass das Jahr 2020 so anders wird? Das unser Leben an manchen Stellen quasi stillzustehen schien und das wir nicht mal eben alles so machen konnten, wie wir das eigentlich gewohnt waren. Aber ein kleines Virus hat nun mal dafür gesorgt, dass sich unser Leben und unser Alltag geändert hat.

Ob das alles nur schlecht war? Nein. So schwer die ganze Situation auch ist, sie hat doch durchaus auch etwas Gutes. Wir Menschen haben ganz neue Dinge für uns (wieder-) entdeckt. Den Garten, das Kochen, das Wandern, das Radfahren, die Natur…. Und seien wir doch mal ehrlich: Gerade die Natur hat uns in dieser ganzen Zeit so etwas von belohnt….

Ich für meinen Teil konnte ganz viel entdecken. Denn ich war sehr oft mit dem Rad in den drei Ortsteilen unserer Gemeinde unterwegs. Mit von der Partie war auch immer die Kamera oder das Handy. Fotografieren ist nun mal meine Leidenschaft. Viele Bilder sind dabei entstanden und in diesem Jahr bei mir im Whats App Status gelandet. Dort haben sie, so zumindest die Resonanz, viele von Euch erfreut.

Natürlich sollt Ihr auch einen kleinen Vorgeschmack bekommen. Hier anhand des Motivs für Februar.

Vor allem die Himmelsbilder haben dabei nicht nur auf mich eine Faszination ausgeübt. Und so ist die Idee entstanden einen neuen Schritt zu wagen: Einen eigenen Kalender aufzulegen. (übrigens auch, weil viele von Euch immer wieder gesagt haben: „Mensch mach doch aus all den Fotos mal einen Kalender) Beim Durchsehen der vielen unterschiedlichen Motive kristallisierte sich ein Titel dafür dann quasi ganz von alleine heraus. „Himmlische Momente DAHeim“. Einfach, weil die Himmel an manchen Tagen in unserer Gemeinde (Heimat) so krass schön und ungewöhnlich waren.

Dann kam die eigentliche Arbeit, die Auswahl der 13 Motive (wer die Wahl hat, hat die Qual 😊), das Bearbeiten und Setzen, millimetergenaue Anpassungen inclusive. Aber das ist vollbracht.

Nun sind die Kalender, die übrigens im DIN-A4 Format und einzeln eingeschweißt sind, auf dem Weg zu mir. Eine Limited Edition sozusagen. Denn es gibt nur eine begrenzte Stückzahl mit den schönsten himmlischsten Momenten, die in diesem besonderen Jahr „DAH“ zu sehen waren. Ich bin echt gespannt. Und abschließend kann ich für mich nur eines sagen: So zaubert jede ungewöhnliche Situation auch immer wieder Neues hervor….

Bliebe nun noch eines zu klären: Wo könnt Ihr ihn bekommen, den Kalender „Himmlische Momente DAHeim“? Ganz einfach:  Diese sind zum Preis von 14,50 Euro beim Raumausstatter Stöppler zu den Geschäftszeiten: dienstags und freitags von 15 Uhr bis 18 Uhr sowie mittwochs und samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr erhältlich. (Da sage ich an dieser Stelle übrigens noch mal ganz lieben Dank an Steffi Stöppler, die mir hier eine Plattform bietet). Zudem ist der Kalender nun auch im Schnäppchenmarkt Ascheberg zu den Geschäftszeiten Montag – Freitag 9:00 – 18:30 Uhr und Samstag 9 – 16 Uhr erhältlich. Ferner könnt Ihr sie auch montags bis freitags von 18 Uhr bis 19 Uhr bei mir an der Dorfheide 1 in Ascheberg bekommen. Gerne könnt Ihr sonst auch eine E-Mail an himmlischemomente@web.de schreiben und vorreservieren.  Eure Tina Nitsche

Und hier noch einmal der Titel. (Oben ist er in der Darstellung angeschnitten, das liegt aber am Blogformat).

Kolpingsfamilie Ascheberg sagt Wanderung ab

Kolpinggedenktag findet Stand jetzt statt

ASCHEBERG. Das mit den Absagen kennen wir in diesem Jahr ja schon. Auch heute gibt es davon wieder eine. So fällt die am 14. November (Samstag) geplante Wanderung der Kolpingsfamilie Ascheberg Corona bedingt aus.

Der Kolpinggedenktag findet, so zumindest Stand jetzt, am 6. Dezember in abgeänderter Form statt. Um 10 Uhr gibt es einen Gottesdienst. Die Kolpinggedenkfeier ist um 16 Uhr in der Kirche mit einem kurzen Programm, das aus Ehrungen und Neuaufnahmen besteht. Dann schaut auch der Nikolaus vorbei, der Tüten für die Kinder im Gepäck hat. Wer daran teilnehmen möchte und Nikolaustüten haben möchte muss sich bei Martin Weiß unter Telefonnummer (0 25 93) 966 53 anmelden.  Tina Nitsche