Naschen ohne „Nebenwirkung“

Gabi Heinekes Empfehlungen für den gesunden Weihnachtsgenuss

ASCHEBERG. Was wäre Weihnachten ohne selbstgebackene Plätzchen? In der Tat, da würde dann wirklich etwas fehlen. Und gerade zu diesem Weihnachtsfest war in der heimischen Weihnachtsbäckerei oft viel los. Da nimmt sich auch eine Expertin nicht aus. „Klar, gebacken habe ich auch schon“, sagt Gabi Heineke, Ernährungsberaterin, lächelnd und weist auf einen Teller mit selbstgebackenen Kreationen.

Doch sie hat bei ihrer Backaktion auch den gesundheitlichen Aspekt im Auge behalten. Denn gesunde Ernährung ist für sie eine der Grundlagen, die für das Wohlbefinden der Menschen verantwortlich ist. „Und so ganz nebenbei kann man dabei auch dafür sorgen, dass die Waage nach den Feiertagen nicht mit großen Sprüngen nach oben schnellt“, verrät die Aschebergerin. Ja, denn das ist natürlich eine der unliebsamen Nebenwirkungen, die vor allem das Naschwerk mit sich bringt. „Da lässt sich jedoch prima Gegensteuern“, beruhigt die Fachfrau und verrät wie.

Was Zucker bewirkt

„So kann man beispielsweise Zucker durch Honig ersetzten“, macht sie deutlich. Warum? Ganz einfach. Weil die Energiedichte des Honigs, dem des Zuckers gleicht. „Aber bei Honig handelt es sich um ein Naturprodukt, das im Körper gut verwertet wird und überdies noch das Immunsystem stärkt.“ Eine Tatsache, die gerade in dieser besonderen Zeit sehr wichtig ist. „Denn im Zeitalter von Corona geht nichts über die Gesundheit“, betont Gabi Heineke und fügt an: „Die erste Zutat ist da neben Bewegung und Sport, die richtige Ernährung.“ Und da sei Zucker dann nicht die richtige Wahl. „Denn Zucker ist künstlich hergestellt, deshalb kann er vor allem bei übermäßigem Verzehr auch zu Entzündungen im Körper führen, wenn er nicht richtig umgewandelt wird.“ Bei der Umwandlung ist dann die Bewegung wichtig. Auf diese Weise werde ihm genügend Sauerstoff zugeführt und dadurch können die Nährstoffe über die Blutbahn dann problemlos überall hin transportiert werden.

So lässt sich Hüftgold vermeiden

Gabi Heineke hat natürlich auch die gesunde Variante in der Weihnachtsbäckerei ausprobiert. Beispielsweise mit Wallnuss-Haferplätzchen. „Die Grundzutaten sind ja beim Keksteig im Grunde genommen immer gleich“, sagt sie und benennt diese auch: Eier, Getreide, Fett und Süßungsmittel.  „Aber man kann Zucker durch Honig und Weißmehl beispielsweise durch Dinkelmehl ersetzen, oder durch Haferflocken, Mandel- oder Nussmehl.“ Der positive Effekt: „Auf diese Weise führen wir dem Körper auch noch ausreichend Ballaststoffe zu.“ Diese halten länger satt und der Blutzuckerspiegel bleibt konstant. „Das ist wichtig, denn ein ständiges Auf und Ab des Blutzuckerspiegels ist nicht nur ungesund, sondern durch ständiges Hoch- und Runterfahren des Blutzuckerspiegels kann der Körper auch nicht an die Fettreserven“. Die Folge: Ungeliebte Kilos auf den Hüften und eine Waage, deren Zeiger sprunghaft nach oben schnellt.

Und dabei spielt dann auch das Wie beim Naschen eine Rolle. Da rät die Fachfrau, Kekse beispielsweise als Dessert zu genießen. „Denn das Zwischendurchessen bringt den Blutzuckerspiegel zum Anstieg.“ Das wiederum verhindert, wie schon gesagt, dass der Körper an die Fettreserven geht. „Stattdessen bilden sich negative Transmitter, die sich ablagern und zur Gewichtszunahme, Diabetes und Co. führen“, erklärt Heineke.

Also, gewusst wie, lautet somit das Geheimnis. Dann klappt es auch mit dem Halten des Gewichts, trotz Weihnachtsplätzchen und Co. Wer jetzt vielleicht schnell noch einmal die Keksvorräte zum Fest auffüllen möchte, der kann das gerne tun. Ein Rezept findet Ihr nachstehend. Wir wünschen schon jetzt viel Spaß in der (gesunden) Weihnachtsbäckerei! Tina Nitsche

 

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