„Ab inne Fluten“

Wie sehr frau sich doch freuen kann wenn die Schule nach fast 3 Monaten wieder los geht… diesmal hab aber nicht nur ich mich gefreut ( wie meistens nach den Ferien ), sondern auch die Kinder. Selbst die hatten die Schute(n) voll von zuhause. Und ich von Lehrer-Spielchen.
Und sie vom Annörgeln lassen der doofen Mama 👩‍🏫. Ehrlich gesagt hab Ich in der Zeit schon mein Studium angezweifelt. Ich studiere „als Oma“ „Anne Uni“ Lehramt, mit fast 40. Das macht auch wirklich Spaß mit den jungen Leuten und mal wieder was für sein Hirn zu tun.
Aber die Praxisphase jetzt, die war schon hart. „Mit den eigenen Kindern ist das was anderes.“ , wurde mir öfter gesagt. Hoffen wir mal 😛 Wir werden es beim ersten Praktikum sehen. Meine drei Kids haben sich jetzt zumindest für zwei Wochen auf ihre Freunde gefreut & die großen Pausen ( Ich wusste doch das ich was vergessen hab beim Homeschoolen🙃).

Allerdings: nach jetzt drei Tagen jammern schon wieder alle: nämlich über‘s frühe Aufstehen. Ja, das war wirklich angenehm. Die immerhin 3,5 Stunden Ruhe morgens sind für mich aber auch fast wie Wellnessurlaub im Spa. Meine Falten weichen wieder. Die Farbe in meinem Haar kehrt zurück.

Aber das war auch alles jammern auf hohem Niveau- denn auch ich wohne, wie die meisten im DAHeim-Gebiet, schön ländlich mit Garten und allem PipaPo. Ein Kinderparadies halt: schöner Garten kommt später wieder, wie auch das geilere Auto – jetzt muss es mehr praktisch sein: Also Rasen steht voll mit Trampolin, Pool, Schaukel und Gedönse. Höher, Tiefer, Mehr- wer hat das größere Teil! Wie die Zeiten sich ändern: heute heißt es nicht mehr: mein Haus, mein Auto, mein Boot, sondern: zeig mir die Größe deines Pools und ich sag dir wer du bist 😇
In dem Sinne: ab inne Fluten sagt
Die Anne Kaffeekanne

Ferien Ahoi!

Moin, moin…. Urlaubsfeeling beim Hofverkauf!

Eines steht fest: Diese Zeiten sind alles andere als gewöhnlich! Vieles ist durch dieses kleine Virus zum Erliegen gekommen. Was fehlt? Ganz einfach: Die Leichtigkeit des Seins! Einfach mit Freunden treffen, Essen gehen, ungezwungen sein…. Das war einmal! Aber Schritt für Schritt kehren wir ja allmählich ein wenig zu dem Punkt zurück, an dem wir standen, bevor Corona ausbrach.

Und wie gut, wenn da dann einfach auch mal andere Wege beschritten werden. Schließlich muss es ja weitergehen. Steffi Schulze-Wenning plant genau das!

Wann? Ab 25. Juni. Dann heißt es ab 12 Uhr: Startschuss für den etwas anderen Hofverkauf! Und irgendwie kommt bei dem ein bisschen Urlaubsstimmung auf. Nicht nur deshalb, weil der Startschuss passend zum Beginn der Sommerferien fällt. „Moin, moin…“, um es mal in der Sprache der Küstenbewohner auszudrücken. Nein, auch wegen der Speisekarte. Denn die „wird natürlich von Fisch in allen Variationen dominiert“, verrät die Ascheberger Schaustellerin lachend.

Fisch ist schließlich ihr Metier. Schulze-Wennings Fischpfanne hierzulande auf jeden Fall legendär! Besonders zur Kirmessaison. Na ja, die ist in diesem Jahr gestrichen. Aber den Backfisch, ebenso wie andere Fischspezialitäten, den gibt es trotzdem. Und das in einer ganz besonderen Atmosphäre. Mit viel Raum für besondere Momente. Denn Platz hat die Aschebergerin auf ihrem Grundstück ausreichend zur Verfügung. „Da passen viele Tischgarnituren hin und dabei können wir ganz problemlos die vorgeschriebenen Abstandsregelungen einhalten“, unterstreicht Steffi Schulze-Wenning.

Ihre Idee will sie zunächst einmal an drei Tagen umsetzen. Vom 25. Juni bis zum 28. Juni von jeweils 12 Uhr bis 20 Uhr. Sollte die Idee von den Bürgern angenommen werden, dann ist eine Fortsetzung nicht ausgeschlossen. „Wir würden uns auf jeden Fall freuen“, so die Aschebergerin.

Momentan sind sie und ihr Team mit viel Freude bei den Vorbereitungen. Ab 25. Juni heißt es dann einfach: Willkommen beim Hofverkauf! Ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto – ganz egal. Platz ist ausreichend vorhanden. Und eines ist garantiert: Mit dieser Idee geht es auf jeden Fall urlaubsmäßig in die Sommerferien. Oder sollten wir besser sagen Ferien Ahoi?! Tina Nitsche

 

Info:
Der Hofverkauf findet vom 25. Juni (Donnerstag) bis 28. Juni (Sonntag) jeweils von 12 Uhr bis 20 Uhr an der Lüdinghauser Straße 17 in 59387 Ascheberg statt.

Es ist soweit

Wir starten…

Ihr Lieben,

gut Ding will Weile haben…. vor allem dann, wenn man sich wie wir ein Projekt auf die Fahnen schreibt, das neben Beruf, Familie und Co, sowie noch dazu in so ganz anderen Zeiten, gestemmt werden will.

Ihr wisst schon von welchen Zeiten wir hier sprechen: Ja, dieses kleine Virus, das alles lahmgelegt hat.

Nur unserer Kreativität, der konnte das Corona-Virus nichts anhaben. Die Köpfe qualmten…. viele Ideen formierten sich zu einem Vorhaben: „Wir kreieren eine Homepage“. Eine, die Euch Lesevergnügen und Informationsgehalt bieten und Euch die Möglichkeit geben soll, uns Eure Geschichten zu erzählen. Das war der Plan. Die Umsetzung, sie war schon eine echte Herausforderung. Schließlich baut man eine solche Seite – noch dazu, wenn man konkrete Vorstellungen hat und gleichzeitig Neuland betritt – nicht mal eben so. Wie gut, dass wir da Kai Ringelkamp ganz unbürokratisch um Unterstützung bitten durften. „Danke Kai, für Deine Hilfe!“

Jeder der uns kennt, der weiß, dass unsere Leidenschaft dem Schreiben und der Fotografie gilt. Aber wir sind ja lernfähig, und so haben wir unser Knowhow jetzt eben etwas erweitert und eine Plattform geschaffen! Sie hat natürlich einen Namen. Und genau dieser Name ist es gewesen, der alles andere entstehen lassen hat.

Wir leben in einer Gemeinde. (Ascheberg-Herbern-Davensberg, um es in die richtige Reihenfolge von DAH zu bringen: Davensberg-Ascheberg-Herbern). Anfang März kam der Shutdown, und wir alle mussten zu Hause bleiben. Und schon war unser Name geboren: DAHeim – Die Dorfkolumne!

Nun haben wir viele Wochen an unserem Projekt gearbeitet. Vielleicht ist noch nicht alles hundertprozentig, aber zumindest ist jetzt alles soweit, dass wir an den Start gehen können. Mehr noch, dieses Projekt bietet uns die Möglichkeit, dass wir endlich wieder unserer Profession nachgehen dürfen…. denn dieses kleine Virus hat uns zwar Gott sei Dank nicht gesundheitlich erwischt… allerdings durften wir z.B. nicht mehr auf Zeitungstermine gehen, konnten nicht mehr unsere Geschichten schreiben…

Aber das ändert sich ja jetzt. Also, willkommen DAHeim und viel Spaß beim Lesen unserer Dorfkolumne wünschen Euch   Isabel und Tina

„Watt mutt dat mutt“

Man ist so jung, wie man sich fühlt

„Watt mutt dat mutt“, das ist das Motto von meiner Oma Gertrud. Mit 91 Jahren ist das Leben vielleicht manchmal etwas anders und beschwerlicher als in jungen Jahren, aber für meine Oma Gertrud ist das kein Problem.

Sie ist 1928 in der Zeit der Weimarer Republik geboren und hat als Kind den zweiten Weltkrieg hautnah miterlebt. Als Geschäftsfrau zog sie in der kleinen Familienbäckerei und dem integrierten Lebensmittelmarkt an der Merschstraße neben meinem schon verstorbenem Opa Hubert bis in den 1980er Jahren die Fäden im Hintergrund. Drei Kinder hat sie groß gezogen und hat aktuell neun Enkel und acht Urenkel.Oma Gertrud weiß mehr als jemals bei Facebook abgespeichert wird und wenn es um den Herberner Dorffunk geht, laufen bei ihr des Öfteren die Telefondrähte heiß. Sie kennt das Dorfleben in und auswendig. Sie hasst und liebt es – aber ohne dem ist die Welt auch nur halb so schön.

Seit drei Wochen ist meine Oma im Seniorenheim untergebracht. Die ersten Tage waren besonders, denn aufgrund der Corona-Hygienemaßnahmen musste sie in Quarantäne, was die Situation nicht leichter machte. Viele Tränen sind in dieser Zeit geflossen, Besuche waren verboten und das neue Zimmer noch nicht wirklich ein zu Hause.

Mittlerweile hat sich Oma Gertrud an die neue Situation gewöhnt. Die Quarantäne ist aufgehoben und alte Bekannte, die ebenfalls im Seniorenheim zu Hause sind, erleichtern ihr den neuen Lebensabschnitt. Einen guten Draht hat sie übrings zu Pfleger Dirk, denn dieser gibt ihr ab und zu auch mal ein Schnäpschen.

Wie Oma Gertrud das Altenheim aufmischt und was sie so zu sagen hat, das erfahrt ihr in hier unter : „Oma Gertruds Welt“. Isabel Schütte

HOLUNDERBLÜTENSIRUP

Nach einer Rezeptidee von  Christa Eickhoff aus Herbern

Da freuen wir uns, wenn hier auch Rezepte aus der Heimat eingereicht werden. Für den Holunderblütensirup nach dem Rezept von Christa Eickhoff nehmt Ihr einfach folgend

Zutaten:

– Holunderblüten (20 bis 40 Blütendolden)

– 1 bis 2 Kilo Zucker

– 1 bis 2 Liter Wasser oder Apfelsaft

Zubereitung:

Holunderblütendolden sammeln und für etwa 30 Minuten auf einem Tuch ausbreiten. Danach die Holunderblütendolden in einem Gefäß stapeln und andrücken. Mit Wasser auffüllen, sodass alle Blüten bedeckt sind. Diese Mischung 24 Stunden an einem warmen Ort ziehen lassen. Saft danach durch ein Tuch filtern und die Flüssigkeit in gleichem Verhältnis mit Zucker mischen (1 Liter Flüssigkeit – 1 Kilo Zucker). Das Ganze kurz aufkochen und pro Liter den Saft einer Zitrone hinzufügen. Den so gewonnenen Sirup in kleine sterile Flaschen füllen, gut verschließen und nach dem Abkühlen genießen. Im Kühlschrank aufbewahrt, ist der Sirup auch in bereits geöffneten Flaschen mehrere Monate haltbar.

Eine Variante ist die Holler-Limo, bei der die Blüten nicht mit Wasser, sondern mit Apfelsaft übergossen werden. Dazu das Wasser zu gleichen Teilen durch den Saft ersetzen. Die Mischung zwei Stunden kühl stellen. Mit Mineralwasser und Zitrone auffüllen.

Holundersirup eignet sich außerdem als Beigabe für das Mischgetränk„Hugo“. Dazu wird etwas Sirup mit Sekt aufgegossen und mit Eiswürfeln und frischen Minzblättern vermischt.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Zubereiten.  Isabel Schütte

Erdbeermarmelade mit Vanille

Ja, es dauert nicht mehr lange und bald ist es wieder soweit: Frische Erdbeeren warten darauf gepflückt zu werden. Und mit ihnen kann man in der Küche so allerhand zaubern.
Erdbeermarmelade zu Beispiel. Wir haben hier ein Rezept für Euch. Nicht einfach nur Erdbeermarmelade, sondern Erdbeermarmelade mit Vanille.
Ihr benötigt:

Zutaten:
1 kg Erdbeeren, püriert
2 Vanilleschote(n), das Mark davon
1 Limette(n)
1 Tüte/n Gelierzucker, 2:1

Die Zubereitung:
Die Erdbeeren putzen, waschen und pürieren, in einen Topf geben. Die Vanilleschoten längs aufschneiden und das Mark rauskratzen, zum Erdbeermus hinzufügen. Die Limette auspressen und den Saft ebenfalls dazu geben.
Nach Packungsanleitung mit Gelierzucker 2:1 aufkochen.
Noch heiß in Gläser abfüllen und diese auf den Kopf stellen.

Geht ganz einfach. Viel Spaß beim Zubereiten!

Kath. Kirchengemeinde St. Lambertus: Messen mit Einschränkungen

Kath. Kirchengemeinde St. Lambertus: Messen mit Einschränkungen
Viele haben darauf gewartet. Nun endlich dürfen ab dem ersten Mai-Wochenende in den katholischen Gotteshäusern der Gemeinde Ascheberg wieder Messen stattfinden.
In den Gemeinden St. Anna Davensberg, St. Benedikt Herbern und St. Lambertus Ascheberg für Werktags-, Vorabend- und Sonntagsmessen wieder die reguläre Gottesdienstordnung.
Dabei gibt es jedoch Einschränkungen. So fallen Vespern und Andachten weiter aus.
Die Werktagsgottesdienste finden in den jeweiligen Hauptschiffen statt.
Es gilt ein Abstandsgebot zu Personen außerhalb des eigenen Haushalts von 1,50 Metern. Die Anzahl der Plätze ist wegen dieser Maßgabe reduziert, Sitzplätze sind ausgewiesen, freizuhaltende Bänke durch Kordeln sichtbar abgesperrt. An den Wochenenden hilft in den ersten Wochen ein Ordnungsdienst bei der Orientierung.
Die Lieder sind an den Wochenenden auf Liedzetteln abgedruckt.
Kindertaufen sind ebenfalls ab Mai wieder möglich. Ebenso dürfen Nachbarschaftsgebete, Sechswochen- und Jahresämter wieder stattfinden, bei vermuteter großer Teilnahme vorzugsweise werktags. Die Beschränkung auf 20 Teilnehmer für Beisetzungsfeiern gilt weiterhin. Tina Nitsche