Ascheberg erstrahlt in vorweihnachtlichem Glanz

80 Stechfichten zieren nun den Ortskern

ASCHEBERG. Wenn in diesem Jahr so manches nicht stattgefunden hat, so ist eines doch gewiss: Weihnachten kommt bestimmt. Auch in dem so denkwürdigen Jahr 2020.

Und da hat es sich die Kaufmannschaft Pro Ascheberg nicht nehmen lassen, einer mittlerweile liebgewonnen Tradition zu frönen. Am Samstag bewaffneten sich 15 Pro Ascheberg Mitglieder mit Kabelbindern, Handschuhen und selbstverständlich mit Masken. Dann machten sich die Damen und Herren an die Arbeit. Immerhin waren da insgesamt 80 Tannenbäume, die im Ort platziert werden wollten. Mit von der Partie war da selbstverständlich auch der Ascheberger Löschzug, der die beleuchteten Weinachtssterne aufhing,

„Allerdings“, so räumte Manfred Hölscher, zweiter Vorsitzender der Kaufmannschaft Pro Ascheberg ein, „haben sich die Arbeitsabläufe in diesem Jahr ein wenig anders gestaltet.“ Corona bedingt, damit auch die Abstände gewährt und die Regelungen eingehalten werden konnten, haben die Mitglieder und auch die Blauröcke in kleinen Gruppen sowie teilweise zeitversetzt gearbeitet.  „Was sein muss, muss sein“, so Hölscher. Dennoch hat die Gemeinschaft dafür gesorgt, dass der Ascheberger Ortskern pünktlich zum 1. Advent in weihnachtlichem Glanz erstrahlt.

Alles ist irgendwie anders in diesem Jahr. Auch das traditionelle weihnachtliche Schmücken des Ortes der Kaufmannschaft Pro Ascheberg verlief anders. Foto: tina Ntische

Wenn sonst schon nichts stattfinden darf, so bescheren wenigstens die geschmückten Tannenbäume und die beleuchteten Weihnachtssterne den Spaziergängern vorweihnachtliche Stimmung im Ortskern. Und dafür gebührt der Kaufmannschaft und den Blauröcken dann auch ein großes Dankeschön. Der arbeitsreiche Tag endete dann nicht wie gewohnt mit einem gemütlichen Ausklang im Jagdschlösschen. „Das geht in diesem Jahr aufgrund der Corona Regeln leider nicht“, so Alfons Grove. Dafür sorgte Ehefrau Gunhild dann dafür, dass die Arbeiter auf der Sandstraße mit einem Getränk verwöhnt wurden. Bleibt abschließend nur noch eines zu sagen: Wenn dieses Jahr auch alles anders ist,  die Vorweihnachtszeit in Ascheberg lässt sich so auf jeden Fall besinnlich genießen. Tina Nitsche

Himmlische Momente DAHeim

Neues Projekt in besonderen Zeiten

Ja, wer hätte es gedacht, dass das Jahr 2020 so anders wird? Das unser Leben an manchen Stellen quasi stillzustehen schien und das wir nicht mal eben alles so machen konnten, wie wir das eigentlich gewohnt waren. Aber ein kleines Virus hat nun mal dafür gesorgt, dass sich unser Leben und unser Alltag geändert hat.

Ob das alles nur schlecht war? Nein. So schwer die ganze Situation auch ist, sie hat doch durchaus auch etwas Gutes. Wir Menschen haben ganz neue Dinge für uns (wieder-) entdeckt. Den Garten, das Kochen, das Wandern, das Radfahren, die Natur…. Und seien wir doch mal ehrlich: Gerade die Natur hat uns in dieser ganzen Zeit so etwas von belohnt….

Ich für meinen Teil konnte ganz viel entdecken. Denn ich war sehr oft mit dem Rad in den drei Ortsteilen unserer Gemeinde unterwegs. Mit von der Partie war auch immer die Kamera oder das Handy. Fotografieren ist nun mal meine Leidenschaft. Viele Bilder sind dabei entstanden und in diesem Jahr bei mir im Whats App Status gelandet. Dort haben sie, so zumindest die Resonanz, viele von Euch erfreut.

Natürlich sollt Ihr auch einen kleinen Vorgeschmack bekommen. Hier anhand des Motivs für Februar.

Vor allem die Himmelsbilder haben dabei nicht nur auf mich eine Faszination ausgeübt. Und so ist die Idee entstanden einen neuen Schritt zu wagen: Einen eigenen Kalender aufzulegen. (übrigens auch, weil viele von Euch immer wieder gesagt haben: „Mensch mach doch aus all den Fotos mal einen Kalender) Beim Durchsehen der vielen unterschiedlichen Motive kristallisierte sich ein Titel dafür dann quasi ganz von alleine heraus. „Himmlische Momente DAHeim“. Einfach, weil die Himmel an manchen Tagen in unserer Gemeinde (Heimat) so krass schön und ungewöhnlich waren.

Dann kam die eigentliche Arbeit, die Auswahl der 13 Motive (wer die Wahl hat, hat die Qual 😊), das Bearbeiten und Setzen, millimetergenaue Anpassungen inclusive. Aber das ist vollbracht.

Nun sind die Kalender, die übrigens im DIN-A4 Format und einzeln eingeschweißt sind, auf dem Weg zu mir. Eine Limited Edition sozusagen. Denn es gibt nur eine begrenzte Stückzahl mit den schönsten himmlischsten Momenten, die in diesem besonderen Jahr „DAH“ zu sehen waren. Ich bin echt gespannt. Und abschließend kann ich für mich nur eines sagen: So zaubert jede ungewöhnliche Situation auch immer wieder Neues hervor….

Bliebe nun noch eines zu klären: Wo könnt Ihr ihn bekommen, den Kalender „Himmlische Momente DAHeim“? Ganz einfach:  Diese sind zum Preis von 14,50 Euro beim Raumausstatter Stöppler zu den Geschäftszeiten: dienstags und freitags von 15 Uhr bis 18 Uhr sowie mittwochs und samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr erhältlich. (Da sage ich an dieser Stelle übrigens noch mal ganz lieben Dank an Steffi Stöppler, die mir hier eine Plattform bietet). Zudem ist der Kalender nun auch im Schnäppchenmarkt Ascheberg zu den Geschäftszeiten Montag – Freitag 9:00 – 18:30 Uhr und Samstag 9 – 16 Uhr erhältlich. Ferner könnt Ihr sie auch montags bis freitags von 18 Uhr bis 19 Uhr bei mir an der Dorfheide 1 in Ascheberg bekommen. Gerne könnt Ihr sonst auch eine E-Mail an himmlischemomente@web.de schreiben und vorreservieren.  Eure Tina Nitsche

Und hier noch einmal der Titel. (Oben ist er in der Darstellung angeschnitten, das liegt aber am Blogformat).

Es bleibt ruhig an der Lüdinghauser Straße

Der geplante Hofverkauf mit der Veranstaltung „Ascheberg trifft sich“ ist gecancelt

ASCHEBERG. Ab Montag wird es ruhiger. Die neuen Corona-Regeln greifen. Was das bedeutet? In diesem Falle eine erneute Absage. Ihr erinnert Euch? Genau, da war ja noch etwas: Der geplante Hofverkauf an der Lüdinghauser Straße vom 5. bis zum 8. November. Zudem sollte am 6. November die Veranstaltung „Ascheberg trifft sich“ – in diesem Falle anders (wir berichteten) steigen. Doch nun haben Steffi Schulze-Wenning und Lutz Walter (auch im Namen für Ascheberg Marketing) alles abgesagt. „Da müssen wir uns an die Regeln halten“, sagen beide, auch wenn sich alle vielleicht etwas anderes gewünscht hätten.

„Der Standby-Modus ist somit aufgehoben“, seufzt Steffi Schulze-Wenning. Stattdessen bleibt es leer auf dem Hof an der Lüdinghauser Straße 17, wo eigentlich in der kommenden Woche Bewegung im Spiel gewesen wäre. Auch Lutz Walter hat die notwendigen Telefonate getätigt und den Künstlern Domenico de Angel und Andrea TiAmo abgesagt. Will heißen: Aller Vorfreude zum Trotz, auch in dieser Hinsicht bleibt es nun ruhig. Wie es weitergeht? Niemand weiß es so genau. Also heißt es nun für alle erst einmal abwarten. Sollte dann Neues geplant werden dürfen, dann erfahrt Ihr das natürlich hier. Tina Nitsche

Lichtblicke in besonderen Zeiten

Isabel Schütte hat das Herberner Dorflicht erneut aufgelegt

HERBERN. Ja, die Zeiten sind momentan alles andere als normal. Meldungen überschlagen sich, die Corona-Zahlen steigen. Was wir Menschen brauchen? Ganz sicherlich einen Lichtblick am Ende des Tunnels. Und da kommt unsere Isabel ins Spiel. Denn sie weiß: „Lichtblicke kann es gerade in dieser Zeit gar nicht genug geben.“ Doch sie belässt es hier nicht einfach bei ein paar Worten. Nein, denen lässt sie Taten folgen. Wie? Mit einer Idee, die sie vor drei Jahren erstmals präsentierte und nun erneut aufgelegt hat: „Die Herberner Dorflichter.“

Was diese so besonders macht? Sie vermitteln Heimatgefühl. Ob die Frau mit Jück, das Schloss Westerwinkel, Schloss Ittlingen, das Heimathaus, die evangelische Kirche oder der letzte Wolf – Isabel hat eben diese Herbener Sehenswürdigkeiten kreativ aufgearbeitet und zu einem großen Ganzen zusammengesetzt. Das Resultat: Ein echter Hingucker in unterschiedlichen Ausführungen und edlem Design.  Denn die Herberner Sehenswürdigkeiten finden sich in einem Kreis zusammengefügt wieder. Mitten in besagtem Kreis wird es dann hell. Weil darin ist ein Teelicht platziert ist, das gerade jetzt auch zur dunkleren Jahreszeit für Gemütlichkeit sorgt. Doch dabei hat es die 46-Jährige nicht belassen. Von wegen ein Teelicht inmitten eines „silbernen Kreises“. Nein mit Naturmaterialien wie Beeren, Blättern, Gräsern oder Blüten hat sie dem Herberner Dorflicht noch das I-Tüpfelchen in Form einer ganz besonderen Note verpasst.

Und so zaubert dann jedes einzelne ihrer Werke einen kleinen Lichtblick in die Wohnungen derer, die sich ein solches Dorflicht zulegen. Diese sind übrigens zum Preis von 13 Euro an der Südstraße 12 in Herbern, nachmittags jeweils von 16 bis 18 Uhr erhältlich. Und noch eines: In Kürze erfolgt sogar eine Winteredition. „Da erhalten die Dorflichter dann einen besonderen Anstrich in den Farben weiß und braun-metallic lackiert“, erklärt Isabel Schütte.  Tina Nitsche

Eine-Welt-Gruppe lädt zum ganz besonderen Gottesdienst

Neue Marmeladenglas-Aktion startet

Am Sonntag, 25. Oktober, lädt die Eine-Welt-Gruppe Ascheberg um 10 Uhr zu einem besonders gestalteten Gottesdienst der Weltmission ein.  Das diesjährige Thema in der Pfarrkirche St. Lambertus lautet dann: „Selig, die Frieden stiften und Solidarität leben.“

Missio stellt dabei Westafrika in den Blickpunkt,. Denn diese Region zählt zu den ärmsten der Erde. Die Menschen dort leiden besonders unter Krieg und islamistischen Terror. Das Coronavirus überfordert die Gesundheitssysteme und verschärft zusätzlich die Konflikte.

Die Eine-Welt-Gruppe Ascheberg startet eine neue Marmeladenglas-Aktion. Foto: Eine Welt Gruppe Ascheberg

Nach dem Gottesdienst startet die Eine-Welt-Gruppe Ascheberg dann überdies eine neue Marmeladenglas-Aktion. „Jeder Cent zählt “ heißt es dann. Was es bedeutet? Ganz einfach in den Marmeladengläsern wird Kleingeld gesammelt.

Was für den einzelnen ein bisschen Kupfergeld ist, bedeutet in der Summe echte Hilfe für das Projekt „Unterstützende Hilfe für Menschen in Not “ in Lima/Peru.

Leere Gläser können aus der Kirche mitgenommen werden und mit Münzen gefüllt am Misereor Sonntag 2021, bei den Kontaktpersonen der Eine-Welt-Gruppe (Mechthild Rüschenschmidt / Maria Aßmuth) oder im Pfarrbüro abgegeben werden.

Standby-Modus ist angesagt

Die ersten beiden Termine der geplanten Veranstaltungsreihe „Hofverkauf mit Ascheberg trifft sich“ sind definitiv abgesagt

„Wir stehen auf Standby!“ In einem Satz beschreibt Steffi Schulze-Wenning die derzeitige Situation. „Hätte ich eine Kristallkugel, würde ich da sehr gerne reinschauen, denn was heute wichtig ist, ist Morgen unter Umständen Geschichte“, fährt sie fort und kann deshalb nur für den Moment sprechen. Und da hat sie nun die Reißleine gezogen für den geplanten Hofverkauf, in den freitags dann jeweils die Veranstaltung „Ascheberg trifft sich“ integriert werden sollte.

Der Hoffnungsschimmer

Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt. Denn bis jetzt steht noch ein Termin: Vom 5. November bis 8. November steigt der Hofverkauf. Will heißen, dass sich Ascheberg dann am 6. November in der Zeit von 18 Uhr bis 22 Uhr trifft. Anders, nicht am Katharinenplatz, sondern an der Lüdinghauser Straße 17. Und mit dem nötigen Abstand. Musikalisch untermalt von Domenico de Angel und Andrea TiAmo.

Domenico de Angel und Andrea TiAmo sorgen am 6. November musikalisch für den richtigen Schwung bei der Veranstaltung „Ascheberg trifft sich anders“. Foto: Tina Nitsche

„Die anderen beiden Termine, also der Hofverkauf vom 22. bis 25. Oktober und der am 20. Oktober bis 1. November, die finden nicht statt“, macht Steffi Schulze-Wenning deutlich. Warum? Auch diese Frage lässt sie nicht unbeantwortet.

„Einer meiner Angestellten hatte Kontakt zu einer auf Covid 19 positiv getesteten Person“, sagt sie. Daraufhin hat sich die Aschebergerin umgehend mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung gesetzt.

„15 Minuten direkter Kontakt reichen aus, um sich anzustecken und das zieht dann unweigerlich die Quarantäne nach sich“, hat sie gelernt. „Ich konnte jetzt nicht sagen, ob der Kontakt 10 oder 12 Minuten gedauert hat, und wie genau der Abstand war.“ Sie hat deshalb die Konsequenz daraus gezogen. „Wir als Veranstalter haben schließlich eine Verantwortung und ich hatte ein ungutes Gefühl, deshalb haben wir uns dazu entschlossen die ersten beiden Veranstaltungen abzusagen.“

Für sie hat da die Gesundheit ganz klar Vorrang. Auch wenn es wirtschaftlich für sie sicherlich keine leichte Situation ist. „Wir waren startklar, und das in jeder Hinsicht. Ebenso wie Lutz Walter und Ascheberg Marketing als Veranstalter von Ascheberg trifft sich, sowie die musikalischen Gäste.“ Nun bleibt den Organisatoren nur eines. „Wir warten ab und bleiben im Standby-Modus.“  Tina Nitsche

Info:
Stand jetzt findet der Hofverkauf inklusive Ascheberg trifft sich für das dritte Veranstaltungsdatum (5- bis 8. November) statt. Dennoch betonen die Veranstalter, dass sie aufgrund der derzeitigen Corona-Situation da nur vom jetzigen Zeitpunkt ausgehen können. „Wir wissen nicht wie sich die Gesamtsituation weiterentwickelt, also werden wir auch da entsprechend reagieren“, so Walter und Schulze-Wenning abschließend.

 

Was die Zukunft wohl bringt?

KFD Ascheberg lädt zum Bücherherbst ins Pfarrheim

ASCHEBERG. Ob in Köln, Hamburg oder San Remo, die Fragen am Neujahrsmorgen sind die gleichen: Was bringt die Zukunft? OK, wir stehen hier nicht vor dem Neujahrsmorgen, aber gerade in dieser Zeit treibt auch uns zumindest die Frage um, nach dem was da wohl zukünftig kommt.

Aber zurück nach Köln, Hamburg und San Remo und damit back to the 50th. Denn hier nimmt die zweibändige Saga „Und die Welt war jung“ von Bestsellerautorin Carmen Korn ihren Auftakt. Drei Familien, drei Städte, ein Jahrzehnt. Startpunkt ist dabei der 1. Januar 1950. Und die Ausgangsfrage an diesem Morgen ist wie gesagt: „Was bringt die Zukunft?“ Klingt auf jeden Fall spannend. Mehr wird an dieser Stelle jedoch nicht verraten. Nur so viel: Dieses Werk hat Uta Hansen am Mittwoch, 28. Oktober, auf jeden Fall mit im Gepäck, wenn die KFD ab 20 Uhr im Pfarrheim St. Lambertus zum Bücherherbst lädt.

Natürlich dürfen Leseratten da auch auf weitere unterhaltsame Büchertipps gespannt sein. „Männer in Kamelhaarmänteln“ klingt da ebenfalls sehr vielversprechend. „Das ist das neue Werk von Elke Heidenreich“, erklärt Uta Hansen und verspricht: „Das ist auf jeden Fall auch mit von der Partie beim Bücherherbst.“ Die Fachfrau von Bücher Schwalbe will für diesen Abend einen bunten Mix zusammenstellen. Neben Utas Lieblingsbüchern sind auf jeden Fall auch Jugend- und Kinderbücher, Krimis oder Bücher aus dem politischen Genre im Gepäck.

Damit verspricht der KFD-Bücherherbst, der natürlich unter den notwendigen Corona-Maßnahmen stattfinden wird, unterhaltsam zu werden. „Zumindest Stand jetzt“, erklärt KFD-Teamsprecherin Birgit Bolte, das die für den 28. Oktober geplante Veranstaltung, wie vieles andere in Zeiten wie diesen, mit dem Prädikat „unter Vorbehalt“ versehen ist. „Wir können in dieser Situation ja lediglich erst mal planen und müssen dann von jetzt auf gleich reagieren“, ergänzt Bolte.

Also, gehen wir vom jetzigen Zeitpunkt aus, wartet am 28. Oktober ab 20 Uhr ein buntes Lesevergnügen im Pfarrheim. Je nachdem wie sich die Corona-Situation entwickelt, müssen die Veranstalter jedoch flexibel bleiben, womit wir dann wieder bei der Ausgangsfrage wären: „Was die Zukunft wohl bringt?“ Tina Nitsche

Info:
Anmeldungen zum Bücherherbst sind aufgrund der aktuellen Situation erforderlich. Sie können telefonisch bei Maria Aßmuth unter 025 93 – 70 67  oder via Email unter info@kfd-ascheberg.de erfolgen.

Die Bürgermeisterkandidaten im Duell beim JRK in Herbern

Jugendliche laden ein

HERBERN. Im Rahmen der Kommunalwahl am 13. September steht auch die Bürgermeisterwahl an. Mit Monika Verspohl und Thomas Stohldreier sind zwei Kandidaten in der Gemeinde Ascheberg aufgestellt. Beide wollen in die Fußstapfen von Dr. Bert Risthaus treten. Am Donnerstag folgten die Anwärter der Einladung des Jugendrotkreuzes (JRK) am neuen Standort des DRK im Jochen Klepper Haus. Jugendrotkreuzleiter Peter Koch führte durch den Abend.

Die Jugendlichen hatten sich perfekt auf den Besuch vorbereitet. Fragen wie: Warum gibt es einen Seniorenrat aber Jugendliche werden nicht angehört? Welches Emoj mögen Sie am liebsten  und  was beide Kandidaten in der Gemeinde verändern wollen wenn sie das Amt des Bürgermeisters bekleiden brannte den Jugendrotkreuzlern ebenfalls auf den Nägeln.

Daumen hoch und ein Smiley für die Kandidaten

Während Thomas Stohldreier am liebsten den „Daumen hoch- Emoji“ betätigt verriet Monika Verspohl das ihr Favorit der lachende Smiley ist.  Beide Kandidaten wollen den Jugendlichen auch in Zukunft mehr Gehör geben und die Busverbindungen in die umliegenden Städte und Gemeinden soll verbessert werden.  „Wir müssen auch in Zukunft eine attraktive Gemeinde bleiben“, sagte Stohldreier.  Monika Verspohl verriet, dass ihr Nachhaltigkeit sehr wichtig ist aber sie auch hier noch viel lernen kann. „Ich versuche schon so gut es geht auf Plastik zu verzichten. Aber bei diesem Thema lernt man nie aus.“

Ein Unentschieden für Stohldreier und  Verspohl

Ein besser oder schlechter gab es an dem Abend nicht, beide Kandidaten präsentierten sich souverän und Bürgernah. Stohldreier wie Verspohl gingen auf die Fragen der Jugendlichen ein und gaben viel persönliches preis. Thomas Stohldreier hat zum Beispiel immer seinen Organspenderausweis dabei und Monika Verspohl hat schon dreizehn mal Blut gespendet. Beide lobten den Einsatz der Ehrenamtlichen und das politische Interesse der Jugendlichen.

Am Ende des Duells konnte sich jeder sein eigenes Urteil bilden und diejenigen die schon wählen dürfen sollten ihre Stimme in zwei Wochen abgeben.Isabel Schütte

„Das Virus ist der Spielverderber“

Gesundheitsminister Jens Spahn zu Gast in Herbern

HERBERN. Schon in der Abi-Zeitung stand geschrieben, das Jens Spahn mal Politiker werden will. Heute ist er Gesundheitsminister und als solcher war er auf Einladung des CDU-Gemeindeverbands Ascheberg und Nordkirchen am Montag in Herbern zu Gast.

Als Minister ist Spahn derzeit ein gefragter Mann. Nicht nur in Deutschland, sondern auch bei den Kollegen aus aller Welt. Denn sie interessiert vor allem eines: „Wie habt ihr das wieder gemacht?“ verriet Jens Spahn. Gemeint ist damit die Krisenbewältigung. Warum die Bewältigung in Deutschland besser klappt, verheimlichte der Gesundheitsminister nicht. „Wir haben hier eine starke Wirtschaft  und ein leistungsstarkes Gesundheitswesen, deshalb sind wir bislang ganz gut durch die Krise gekommen.“ An dieser Stelle bedankte sich Jens Spahn bei den deutschen Bürgern. „Das funktioniert, weil Sie gut aufpassen und weil wir zusammengehalten haben.“

Gesundheitsminister Jens Spahn (r.) war zu Gast in Herbern und dankte da auch den Bürgern. Foto: Tina Nitsche
Eine schwere Entscheidung

Doch momentan steigen die Zahlen wieder und das warf natürlich Fragen auf. Vor allem weil das auch, so der Minister, eine schwere Entscheidung mit sich brachte. Gemeint ist die erneute Reisewarnung für ganz Spanien. „Ich weiß was das für die Reise- und Touristikbranche, aber auch für Spanien selber bedeutet. Aber das ist kein Grund für Endzeitstimmung, mit den Zahlen kommen wir hin“, machte Spahn deutlich.

Ja, diese Zahlen. Gerade sie jedoch werfen Unsicherheiten auf. Und mit ihnen natürlich auch die Tests. Für Auslandsurlauber sind diese kostenlos, was längst nicht bei jedem auf Verständnis stößt. „Aber wir haben ein hohes Interesse daran, dass sich viele testen lassen.“ Denn, so der Minister: „Der Schutz aller ist unser Anliegen. Also fragen wir nicht nach dem Warum, sondern schützen uns.“  Einmal über die kostenlosen Tests, aber auch durch Abstands- und Maskenregelungen.

Die Prioritätenliste

Auch seine aktuelle Prioritätenliste legte Spahn am Montag offen. Schulen und Kitas müssten wieder zum Regelbetrieb zurückkehren. „Wirtschaft und Handel sind weitere Faktoren, die wichtig sind, denn sie sichern Arbeitsplätze und das Gesundheitswesen. Es gibt aber auch Dinge die warten können wie beispielsweise Feste und Feiern. Ich möchte, dass in den Bussen und Bahnen Pendler sitzen und nicht die, die in die Stadien wollen“, machte Spahn deutlich. Familienfeiern und andere gesellige Veranstaltungen jedoch stehen im Fokus Hotspots für die Verbreitung von Corona zu sein. „Nicht das Skifahren war Anfang des Jahres in Österreich das Problem, sondern die Party danach.“ Spahn unterstrich, dass die Zahlen gerade bei geselligen Veranstaltungen ansteigen und deshalb werde hier erst einmal Einhalt geboten. „Da ist das Virus der Spielverderber, nicht ich.“

Besagtes Virus könne milde Verläufe haben, „es kann aber auch hart zuschlagen. Und deshalb geht es um Wahrheiten und darum die Balance zu finden.“ Will heißen: Es muss abgewägt werden, wieviel Sicherheit und wieviel Alltag.

Bürger konnten dem Gesundheitsminister Fragen stellen. Foto; Tina Nitsche
Die Fragen der Bürger

Nachdem Spahn einen Überblick über die Gesamtsituation gegeben hatte, bot sich den Bürgern die Möglichkeit Fragen zu stellen. Allgemeinmedizinerin Sabine Lohmann interessierte vor allem eines: „Warum können sich Ärzte und Personal nicht kostenlos testen lassen?“

Nicole Fischer, Pflegeleitung des Maltesersitftes St. Benedikt in Herbern hingegen machte deutlich: „Wir haben uns von der Politik sehr alleine gelassen gefühlt. Der nächste Lockdown muss besser organisiert sein, nicht so, dass man sich zum Feind der Angehörigen macht.“ Auch die bezahlten Testungen bei Menschen in der Kurzzeitpflege prangerte die Pflegeleiterin an.

Gesundheitsminister Jens Spahn versprach, sich um die Anliegen der Bürger zu kümmern. Foto: Tina Nitsche
Freiheitsbeschränkungen

Spahn versprach, sich dieser Problematiken anzunehmen. „Wenn das Thema Reisegeschäft geschafft ist, dann werden wir den Blick wieder stärker auf das Thema Gesundheit legen.“  Ihm sei klar, dass die Situation vor allem für ältere Menschen sehr hart ist. Gerade was die Besuchsbeschränkungen auch in den Pflegeeinrichtungen angeht. „Das Ehepaar, das sich 50 Jahre jeden Tag gesehen hat, auf einmal ging das nicht mehr.“  Ihm sei bewusst, dass „wir in dieser Krise die größten Freiheitsbeschränkungen seit Bestehen der Bundesrepublik hatten, sie allerdings gelten dem Schutz der Bürger, damit wir das Infektionsgeschehen in den Griff bekommen.“ Eine weitere Frage betraf das Thema Impfstoff. Hieran werde gearbeitet und das schneller als eigentlich sonst üblich.

Der Mann, der schon beim Abi wusste, dass er mal Politiker werden wollte, notierte sich einige Fragen, um die er sich kümmern will. Was er jedoch nicht wusste, dass im Jahr 2001 schon einmal ein prominentes politisches Mitglied am Schloss Westerwinkel Station gemacht hat. Angela Merkel. „Und was aus ihr geworden ist, dass, wissen wir alle. Wer mal in Herbern war, aus dem wird was“, klärte Maximilian Sandhowe, CDU -Gemeindeverbandvorsitzender Ascheberg, auf. Na, dann…! Tina Nitsche

Es ist soweit

Wir starten…

Ihr Lieben,

gut Ding will Weile haben…. vor allem dann, wenn man sich wie wir ein Projekt auf die Fahnen schreibt, das neben Beruf, Familie und Co, sowie noch dazu in so ganz anderen Zeiten, gestemmt werden will.

Ihr wisst schon von welchen Zeiten wir hier sprechen: Ja, dieses kleine Virus, das alles lahmgelegt hat.

Nur unserer Kreativität, der konnte das Corona-Virus nichts anhaben. Die Köpfe qualmten…. viele Ideen formierten sich zu einem Vorhaben: „Wir kreieren eine Homepage“. Eine, die Euch Lesevergnügen und Informationsgehalt bieten und Euch die Möglichkeit geben soll, uns Eure Geschichten zu erzählen. Das war der Plan. Die Umsetzung, sie war schon eine echte Herausforderung. Schließlich baut man eine solche Seite – noch dazu, wenn man konkrete Vorstellungen hat und gleichzeitig Neuland betritt – nicht mal eben so. Wie gut, dass wir da Kai Ringelkamp ganz unbürokratisch um Unterstützung bitten durften. „Danke Kai, für Deine Hilfe!“

Jeder der uns kennt, der weiß, dass unsere Leidenschaft dem Schreiben und der Fotografie gilt. Aber wir sind ja lernfähig, und so haben wir unser Knowhow jetzt eben etwas erweitert und eine Plattform geschaffen! Sie hat natürlich einen Namen. Und genau dieser Name ist es gewesen, der alles andere entstehen lassen hat.

Wir leben in einer Gemeinde. (Ascheberg-Herbern-Davensberg, um es in die richtige Reihenfolge von DAH zu bringen: Davensberg-Ascheberg-Herbern). Anfang März kam der Shutdown, und wir alle mussten zu Hause bleiben. Und schon war unser Name geboren: DAHeim – Die Dorfkolumne!

Nun haben wir viele Wochen an unserem Projekt gearbeitet. Vielleicht ist noch nicht alles hundertprozentig, aber zumindest ist jetzt alles soweit, dass wir an den Start gehen können. Mehr noch, dieses Projekt bietet uns die Möglichkeit, dass wir endlich wieder unserer Profession nachgehen dürfen…. denn dieses kleine Virus hat uns zwar Gott sei Dank nicht gesundheitlich erwischt… allerdings durften wir z.B. nicht mehr auf Zeitungstermine gehen, konnten nicht mehr unsere Geschichten schreiben…

Aber das ändert sich ja jetzt. Also, willkommen DAHeim und viel Spaß beim Lesen unserer Dorfkolumne wünschen Euch   Isabel und Tina