Auf der Autobahn 1 gibt es eine Vollsperrung. Bei Ascheberg ist die Autobahn in Richtung Dortmund durch einen Unfall blockiert.

Ascheberg – Auf der A1 sind drei Lkw miteinander kollidiert. Die Autobahn ist derzeit in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt. Die drei Fahrzeuge krachten auf dem rechten Fahrstreifen ineinander.

Warum die drei Sattelzüge ineinander fuhren, wird derzeit von der Polizei ermittelt. Die Fahrer wurden zum Teil schwer verletzt und mussten in  die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden.

Die Fahrbahn wird wohl noch länger gesperrt werden. Die Polizei warnt, dass die Autobahn in Richtung Dortmund für die Zeit der Unfallaufnahme und die Räumung noch bis in die Nachmittagsstunden gesperrt sein wird.

Wir berichten weiter.

 

Kinderbuchautorin Jutta Richter präsentiert den dritten Teil von Frau Wolle

 

HERBERN. In ihrem neuen Buch „Frau Wolle und die Welt hinter der Welt“ hat die Herberner Kinderbuchautorin Jutta Richter die von ihr erdachte Frau Wolle in ihr letztes von drei Abenteuern geschickt.
Das Warten hat damit endlich ein Ende. Jutta Richter hat den dritten und letzten Teil von Frau Wolle zu Papier gebracht. Und eins sei schon mal versprochen: Zum Schluss es wird alles gut. Die Geschichte von Frau Wolle zieht den Leser vom ersten Moment in ihren Bann. Eine ähnliche  Zauber- und Abenteuergeschichte, die Jung und Alt in ihren Bann zog, ist Harry Potter. Jutta Richter hat dieses Phänomen ebenfalls geschafft.

Die Autorin zeigt, wie phantasievoll die Welt hinter der Welt aussieht. Für alle Kinder, die zu Hause bleiben müssen, weil die Welt vor den Fenstern gefährlich geworden ist, für Schneekugelbesitzer und Katzenstreichlerinnen, beschreibt Richter liebevoll ihre Zielgruppe.

„Es ist meine Aufgabe als Autorin Parallelen zum derzeitigen Weltgeschehen mit ins Buch aufzunehmen“, betont Richter und verweist auf den Stomp, den besten König aller Zeiten für die großartigste Murkelei. Wer dahinter stecken könnte, dass müssen die Leser selbst raus finden. Eins sei gesagt, das letzte Abenteuer von Merle und Moritz rettet die Welt hinter der Welt.

Die druckfrischen Exemplare sind ab sofort in den Buchhandlungen erhältlich. Die Illustration hat wie in den ersten beiden Teilen auch hier Günter Mattei aus München übernommen. Frau Wolle und die Welt hinter der Welt ist für Jutta Richter mehr als nur eine Geschichte. „Es könnte mein Meisterwerk werden. Die Rezensionen sprechen dieselbe Sprache.“

Ob in Deutschland, Amerika oder Italien – wenn „La Richter“, wie sie in Italien genannt wird, auftaucht und aus ihren Büchern vorliest, kleben alle Zuhörer an ihren Lippen. Da man keine großen Lesungen in Corona-Zeiten geben kann hat sich Jutta Richter aber etwas anderes einfallen lassen.

Sie nutzt die sozialen Medien um ihre Leser zu erreichen. „Was mich besonders freut ist, dass die Kinder wieder anfangen zu lesen. Was gibt es denn Schöneres.“ Im übrigen gibt es zum Buch das Lied „Tutto andrá bene“ was soviel heißt wie: „Zum Schluss wird alles gut“. In Zeiten wie diesen sind solche Worte wichtiger denn je. Isabel Schütte

Tobias Busch aus Herbern heute Abend bei Famemaker auf ProSieben zu sehen

 

Tobias Busch aus Herbern wird heute Abend (24.September) bei der neuen Musikshow „Famemaker“ auf Pro Sieben um 20.15 Uhr auf den Bühnenbrettern stehen.
Und so funktioniert Famemaker. Die Kandidaten performen live auf der Bühne, ihr Gesang ist allerdings unter einer schalldichten Glaskuppel nicht zu hören. Erst wenn einer der drei Juroren (Carolin Kebekus, Luke Mockridge und Tedros Teclebrhan) von der Performance überzeugt ist und einen Hebel betätigen, können diese  auch hören, was sich unter der Kuppel abspielt. Das neue Format ist  quasi wie „The Voice of Germany“, nur umgekehrt. Besonders interessant wird es, wenn der Kandidat überhaupt nicht singen kann, denn am Ende muss der „FameMaker“ mit seinem Kandidaten einen Auftritt inszenieren und einen Song produzieren. Wer die Show gewinnt, entscheiden am Ende der Finalshow die TV-Zuschauer per Voting. Wir wünschen Tobias Busch auf diesem Weg viel Glück für seinen Auftritt.  Isabel Schütte

Die Bürgermeisterkandidaten im Duell beim JRK in Herbern

Jugendliche laden ein

HERBERN. Im Rahmen der Kommunalwahl am 13. September steht auch die Bürgermeisterwahl an. Mit Monika Verspohl und Thomas Stohldreier sind zwei Kandidaten in der Gemeinde Ascheberg aufgestellt. Beide wollen in die Fußstapfen von Dr. Bert Risthaus treten. Am Donnerstag folgten die Anwärter der Einladung des Jugendrotkreuzes (JRK) am neuen Standort des DRK im Jochen Klepper Haus. Jugendrotkreuzleiter Peter Koch führte durch den Abend.

Die Jugendlichen hatten sich perfekt auf den Besuch vorbereitet. Fragen wie: Warum gibt es einen Seniorenrat aber Jugendliche werden nicht angehört? Welches Emoj mögen Sie am liebsten  und  was beide Kandidaten in der Gemeinde verändern wollen wenn sie das Amt des Bürgermeisters bekleiden brannte den Jugendrotkreuzlern ebenfalls auf den Nägeln.

Daumen hoch und ein Smiley für die Kandidaten

Während Thomas Stohldreier am liebsten den „Daumen hoch- Emoji“ betätigt verriet Monika Verspohl das ihr Favorit der lachende Smiley ist.  Beide Kandidaten wollen den Jugendlichen auch in Zukunft mehr Gehör geben und die Busverbindungen in die umliegenden Städte und Gemeinden soll verbessert werden.  „Wir müssen auch in Zukunft eine attraktive Gemeinde bleiben“, sagte Stohldreier.  Monika Verspohl verriet, dass ihr Nachhaltigkeit sehr wichtig ist aber sie auch hier noch viel lernen kann. „Ich versuche schon so gut es geht auf Plastik zu verzichten. Aber bei diesem Thema lernt man nie aus.“

Ein Unentschieden für Stohldreier und  Verspohl

Ein besser oder schlechter gab es an dem Abend nicht, beide Kandidaten präsentierten sich souverän und Bürgernah. Stohldreier wie Verspohl gingen auf die Fragen der Jugendlichen ein und gaben viel persönliches preis. Thomas Stohldreier hat zum Beispiel immer seinen Organspenderausweis dabei und Monika Verspohl hat schon dreizehn mal Blut gespendet. Beide lobten den Einsatz der Ehrenamtlichen und das politische Interesse der Jugendlichen.

Am Ende des Duells konnte sich jeder sein eigenes Urteil bilden und diejenigen die schon wählen dürfen sollten ihre Stimme in zwei Wochen abgeben.Isabel Schütte

Madonna wurde wieder aufgehübscht

Ewald Gausepohl hat bereits zum zweiten Mal der Madonnen-Statue im Garten des Malteserstiftes zu neuem Glanz verholfen. Foto: Schütte

HERBERN. Seit vergangener Woche erstrahlt die Madonnen-Figur im Garten des Malteserstiftes St. Benedikt wieder im neuen Glanz. Malermeister Ewald Gausepohl hatte sich dieses Projekts angenommen.

Vor dreißig Jahren habe ich die Madonna schon einmal auf Vordermann gebracht“, betont der Malermeister. Rund zwölf Stunden Arbeit hat das ganze Prozedere mit sich gebracht.

Die Steinfigur wurde erst einmal gewaschen und gesäubert. „Die kleinen und feinen Ecken sind hier immer ganz besonders zu beachten. Der Staub von dreißig Jahren ist nicht zu unterschätzen“, sagt Ewald Gausepohl mit Blick auf die Madonnen Figur. Ebenfalls musste die richtige Farbauswahl getroffen werden, denn die war kaum noch zu erkennen. Aber der Herberner ist von Grund auf Profi und die Farbpalette hatte er ebenfalls noch im Kopf abgespeichert. Martin Rodenstein, Geselle im Malerfachbetrieb unterstützte seinen Chef bei der Restaurierung.

Gausepohl ist froh, dass die Madonna mittlerweile geschützt in der eigens für sie hergestellten kleinen Grotte steht. Denn Taubenkot hatte damals die Statue arg in Mitleidenschaft gezogen. „Dass war dieses Mal wesentlich besser und damit auch einfacher.“

Die Heimleiterin des Malteserstiftes St. Benedikt, Nicole Fischer, lobt den ehrenamtlichen Einsatz von Ewald Gausepohl. Nachdem die Joseph und Jesus-Figuren im vergangenen Jahr eine Rundum-Restaurierung von Bildhauer Andreas Fabritius bekommen haben ist jetzt die kleine Ecke mit der Madonna auch wieder hübsch anzusehen. Isabel Schütte

Mäusebuch erfreut nicht nur Kinderherzen

Mäusealarm bei Familie Ringelkamp

Den Shutdown in der Coronazeit hat die Herbernerin Kerstin Ringelkamp dazu genutzt um für ihre Tochter Mila Bilder von Familie Maus zu malen. Jetzt gibt es ein 48 seitiges Buch mit kleinen passenden Geschichten der Mäusefamilie.

Jeden Tag nahm Mama Kerstin ihre Stifte zur Hand und zeichnete filigrane Mäuse in alltäglichen Situationen. Die vierjährige Mila durfte natürlich Wünsche äußern, die dann auch meistens umgesetzt wurden. Situationen wurden teilweise fotografiert und dann nachgemalt. „Damit es gezeichnet dementsprechend realistisch aussieht“, erklärt Ringelkamp. Gerade für Kinder im Kindergartenalter ist das Buch mit den farbenfrohen Bildern sehr gut zu betrachten und zu verstehen. Die beiden großen Kinder der Familie, Lea (16) und Malik (12) hatten im Laufe der Zeit ebenfalls Freude an dem Projekt. Irgendwann kam die Frage auf, was man mit der ganzen Papierflut macht?

„Dann kam die Idee alles in einem Buch zusammenzufassen“, sagt Kerstin Ringelkamp. Mit Hilfe ihres Mannes Kai, der Mediengestaltung gelernt hat wurden die Bilder zunächst digitalisiert und drucktauglich gemacht. Kurzgeschichten unter den jeweiligen Bildern runden das ganze Werk ab. Anfang der Ferien sind die fertigen Bücher im Hause Ringelkamp eingetrudelt. Als Mila „ihr“ Buch das erste Mal in den Händen gehalten hat war die vierjährige richtig stolz, erzählt Mama Kerstin. Mittlerweile hat die Herbernerin schon eine kleine Fan-Gemeinde im Bekannten- und Freundeskreis aber auch in der Kita, die sich genauso auf das Buch freuen wie Tochter Mila. Das Buch kann für einen 8,50 Euro über das Kontaktformular auf der Homepage von Kerstin Ringelkamp: www.kerstin.ringelkamp.de erworben werden. Isabel Schütte

Und tschüss…..

… Sylt bis zum nächsten Mal

Der Urlaub ist zu Ende und damit auch zunächst die Geschichten in meiner Sylt Kolumne.  Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr mit meinen Camping Geschichten genervt. Vielleicht habe ich den DAHeim-Gebliebenen ja ein bisschen Inselflair in die heimischen vier Wände gezaubert. Ansonsten ein kleiner Tipp: Ab auf diese Insel!

Familie Camper habe ich nicht verabschiedet. Beim Auschecken haben wir auf jeden Fall gesagt, dass wir uns im nächsten Jahr andere Nachbarn wünschen. Manchmal passt es und manchmal eben nicht. Ist ja wie im normalen Alltag auch.

Etwas Wehmut ist beim Abschied natürlich dabei, aber ich freue mich auch auf zu Hause. Danke an meine Schwester, die in den 21 Tagen unsern Hamster versorgt hat. Ein großes Dankeschön geht auch an meine Tina, die jeden Tag brav meine Beiträge hochgeladen hat. Ich sag Tschüss, wir sehen uns. Isabel Schütte

Einhorn gesichtet!

Der Urlaub neigt sich dem Ende zu und das Wetter wird immer besser. Wir bleiben jetzt auch noch einen Tag länger😂. Zu Hause ist ja auch nix los.  Familie Camper hat Besuch aus Garmisch-Partenkirchen bekommen.  Hannes heißt der nette Herr und musste sich vier Minuten lang desinfizieren, bevor er den Nachbarplatz betreten durfte. Wie immer stand deren Frühstückstisch fast unter unserer Markise.  Frau Camper war ganz aufgeregt und hat voll auf Corona Hygiene Maßnahmen gemacht, dass sie aber ihre Plastik-Hundekotbeutel täglich auswaschen und an der Wäscheleine trocknen, dass weiß Hannes sicherlich nicht. Wenn ich eins nach dem Urlaub nicht vermisse dann diese Familie!

Heute morgen um fünf  Uhr war der zweite Termin mit Inselfotograf Ralf Meyer. Wir sind dieses Mal zum Ellenbogen nach List gefahren und haben  dort beim Sonnenaufgang freie Sicht auf den Sylter Leuchtturm gehabt. Die Speicherkarte hatte dieses Mal dann auch  mit im Gepäck.

Beim anschließende Strandtag in Hörnum haben wir uns die Sandvorspülungen angeschaut, die zur Zeit dort vorgenommen werden. Sturmfluten und Brandung tragen jedes Jahr bis zu vier Meter Strand an der Westseite der Insel ab. Die Insel verliert dadurch jedes Jahr rund eine Million Kubikmeter Sand.

Ein Verlust, der durch diese Küstenschutzmaßnahme wieder ausgeglichen wird. Etwa acht Kilometer vor der Inselküste wird der Sand durch ein Spülschiff, auch Hopperbagger genannt, an Bord gesaugt. Anschließend fährt das Schiff fast bis auf einen Kilometer an die Küste heran, wo es das schwimmende Ende der Spülleitung aufnimmt und das Sand-Wasser-Gemisch an den Sylter Strand pumpt, wo er mit Planierraupen verteilt wird.

Insgesamt rund sechs Monate im Jahr fährt das Schiff rund um die Uhr hin und her, um etwa sechs Mal am Tag Sand an den Strand zu spülen. Von 1972 bis 2018 wurden so bereits rund 50,7 Mio. Kubikmeter Sand aufgespült. Das Spektakel könnt ihr euch mal in dem kleinen Video anschauen.

Als ich dann am späten Nachmittag ein Einhorn und einen  Pfau am Strand gesehen habe, wurde es Zeit zu gehen.  Der Abend wird heute mit leckeren Cocktails ausklingen. Ich trinke einen für euch mit, versprochen!  Isabel Schütte

Zu kleine Luke und ein pingeliger Platzwart

Besuch aus Hamburg

Die heiß ersehnte und nigelnagelneue Dachluke hat unser Freund Knuth uns gestern vorbei gebracht. Gemeinsam mit seinem Sohn Jorrit wurde erst die alte Luke entfernt und dann sollte das neue Dachfenster eingesetzt werden.  Das Vorhaben scheiterte an acht Zentimetern, denn die Luke ist zu klein.  Also Kommando wieder zurück und die alte Luke wieder rein. Ordentlich verklebt muss sie jetzt bis nach Hause durchhalten.  Wäre auch zu schön gewesen, aber ärgern tun wir uns darüber nicht. Ist halt eben so.

Schade nur für den ganzen Stress und dass Knuth das alles von Hamburg mitgebracht hat.  Beim kleinen Absacker wurde es dann wie immer etwas lauter. Wir hatten Knuth und Anne soviel zu erzählen und ich musste die beiden ja auch über unsere merkwürdigen Campingnachbarn aufklären. Der Nachtwächter kam um kurz vor Mitternacht und mahnte etwas leiser zu sein. Waren wir dann natürlich auch. Aber ein kleiner Spielverderber ist er ja doch.

Gleich geht es noch zackig zum Gartencenter Harms und anschließend zum Strand noch ein bisschen die Sonne genießen. Wenigstens etwas, was heute wieder klappt. Isabel Schütte

 

 

 

 

Das große Jammern

Das große Jammern macht sich nach über zwei Wochen beim Nachwuchs breit. Die ersten Dinge wie Lenis Zelt werden wieder ordentlich verstaut und eingeräumt, denn Freitag geht es nach Hause.  Mia hat ihr Datenvolumen fast aufgebraucht und braucht dringend WLAN. Das ist natürlich ein trifftiger Grund für die Abreise. Ich weiß gar nicht, wie wir  damals ohne Handy und ohne WLAN die Urlaubszeit überlebt haben. Aber das interessiert ja eh keinen, damals ist ja nicht heute.

Mr. Camper hat heute einen Tagesausflug mit der Familie gemacht. Nein, und ich hatte nicht im mindesten das Bedürfnis mitzufahren. Da genieße ich doch lieber die Zeit ohne Störungen. Es hat mir heute morgen schon gereicht, dass er mir mit seinem Zahnpasta verschmiertem Mund einen Guten Morgen zugerufen hat.

Ansonsten war es heute ein wettertechnisch, wie erwartet, durchwachsener Tag.  Mit Regen sind wir aufgewacht und im Laufe des Tages hat es sich aufgeklärt. War auch nicht so dramatisch, einige Familienmitglieder mussten eh ihren Sonnenbrand auskurieren. Morgen gibt es Neues aus der Campingwerkstatt. Isabel Schütte